Zukunftswerkstatt – Lernen, gestalten, Zukunft verändern

Durch | August 31, 2026

Mit der Zukunftswerkstatt ist in diesem Schuljahr ein neues Pilotprojekt für die Jahrgänge 5 und 6 an unserer Schule gestartet. Geleitet und begleitet wird die Zukunftswerkstatt von Janne Zander, Martin Conrad und Marie Bothe.

Jeden Freitag von der 2. bis zur 6. Stunde verlassen die Schülerinnen und Schüler dabei ein Stück weit den klassischen Unterricht und bekommen Zeit, sich intensiv, selbstständig und praktisch mit einem großen Zukunftsthema auseinanderzusetzen: Nachhaltigkeit.

Die Zukunftswerkstatt verbindet dabei Elemente des Deeper Learning mit Ideen des „Frei Day“-Modells. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Vermittlung von Wissen, sondern vor allem die Frage: Was können wir mit diesem Wissen selbst gestalten und verändern?

Verstehen, planen und selbst aktiv werden

Zu Beginn setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Grundlagen der Nachhaltigkeit auseinander. Was bedeutet es eigentlich, nachhaltig zu handeln? Welche Auswirkungen hat unser Verhalten auf Umwelt, Gesellschaft und Zukunft? Und was können wir selbst dazu beitragen?

Auf dieser Grundlage entwickeln die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen eigene Ideen und Projekte. Ein wichtiger Lern- und Arbeitsort ist dabei unser Schulbiotop „Grüne Insel“. Hier können Ideen nicht nur auf dem Papier entstehen, sondern direkt geplant, ausprobiert und umgesetzt werden.

Dabei übernehmen die Schülerinnen und Schüler zunehmend selbst Verantwortung: Sie recherchieren, diskutieren, treffen Entscheidungen, verteilen Aufgaben, organisieren Materialien und arbeiten gemeinsam an ihren Projekten. Die Lehrkräfte begleiten diesen Prozess, geben Impulse und unterstützen dort, wo Hilfe benötigt wird.

Lernen findet nicht nur im Klassenraum statt

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Zukunftswerkstatt ist das Lernen an anderen Orten. Wenn für ein Projekt Wissen oder praktische Erfahrung benötigt wird, sollen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekommen, Informationen dort zu sammeln, wo sie entstehen: bei Betrieben, Fachleuten, Einrichtungen oder anderen außerschulischen Partnern.

Damit verbindet die Zukunftswerkstatt schulisches Lernen zugleich mit ersten Einblicken in die Berufsorientierung. Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Tätigkeiten und Berufsfelder kennen und erleben, dass das Wissen aus der Schule auch außerhalb des Klassenraums gebraucht wird.

So entsteht eine Verbindung aus Wissen und Praxis, Schule und Lebenswelt, Nachhaltigkeit und Berufsorientierung.

Die Zukunftswerkstatt soll unseren Schülerinnen und Schülern Raum geben, eigene Ideen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen, gemeinsam Lösungen zu finden und zu erleben, dass sie ihre Umgebung selbst mitgestalten können.

Denn Zukunft ist nicht nur etwas, das irgendwann passiert – Zukunft kann man gestalten.