Jüdisches Leben hautnah: „Jüdisches Museum Berlin on Tour“ zu Gast an unserer Schule

Durch | Juni 7, 2026

Ein besonderer Vormittag stand kürzlich an unserer Schule ganz im Zeichen der Vielfalt: Das „Jüdische Museum Berlin on Tour“ machte mit seiner mobilen Ausstellung Station bei uns. Dank der erfolgreichen Bewerbung von Frau Hansen durchliefen die Klassen 7 bis 10 ein spannendes Programm, das Brücken zwischen Geschichte, Religion und dem heutigen Zusammenleben schlug.

Ein Museum, das zu uns kommt

Anstatt lange Reisen in die Hauptstadt anzutreten, kamen die Exponate des Jüdischen Museums direkt zu uns. Mit dabei war eine mobile Ausstellung, die auf anschauliche Weise tiefe Einblicke in jüdische Kultur und Religion ermöglichte. Durch die unmittelbare Nähe zu den Objekten konnten unsere Schülerinnen und Schüler Geschichte buchstäblich „begreifen“.

Vielfalt entdecken und erleben

Der Vormittag war in unterschiedliche Formate gegliedert, um den verschiedenen Altersstufen gerecht zu werden:

  • Für die 7., 9. und 10. Klassen: Hier stand die Arbeit direkt in der mobilen Ausstellung im Fokus. Die Jugendlichen setzten sich mit den Exponaten auseinander und kamen ins Gespräch über die facettenreiche jüdische Geschichte und Gegenwart.
  • Für die 8. Klassen: In einem vertiefenden Workshop wurde der Begriff der „jüdischen Vielfalt“ in den Mittelpunkt gestellt. Hier ging es darum, Vorurteile abzubauen und ein tieferes Verständnis für die Lebenswirklichkeit jüdischer Menschen in Deutschland zu entwickeln.

Kreativer Abschluss: Unsere eigene Ausstellung

Das Highlight des Vormittags bildete der aktive Teil: Die Schülerinnen und Schüler wählten eigenständig Exponate aus, die sie besonders ansprachen, und kuratierten daraus eine kleine, eigene Ausstellung innerhalb der Schule. In kurzen, aber prägnanten Präsentationen stellten sie ihre Auswahl vor und erklärten, warum diese Objekte für sie eine besondere Bedeutung haben.

Ein Gewinn für die Demokratiebildung

Das Feedback der Schülerschaft war durchweg positiv. Viele betonten, wie wichtig es sei, solche Veranstaltungen regelmäßig durchzuführen. Projekte wie diese sind ein wesentlicher Baustein unserer Demokratiebildung: Sie helfen dabei, Vielfalt als Stärke zu begreifen, Berührungsängste abzubauen und Offenheit gegenüber anderen Religionen und Kulturen zu fördern.